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10 Punkte für MEHR Grün im Oberen Glantal

18.04.19

Für die anstehende Wahl des Verbandsgemeinderates haben wir ein 10 Punkte Programm erstellt. Diese Inhalte wollen wir in den Fokus der kommenden Jahre nehmen:

1. Mehr Klimaschutz und Energiewende

Mit uns gibt es eine starke Initiative für die Energiewende vor unserer Haustür: mehr Projekte für erneuerbare Energien mit der Solar GmbH der Verbandsgemeinde realisieren, Förderprogramme vom Land für Speichertechnologien und Wärmewende nutzen, im neuen Flächennutzungsplan eine naturverträgliche Freiflächenplanung für Solaranlagen festschreiben, einen runden Tisch in der Verbandsgemeinde ins Leben rufen, in dem Fachleute, Kommunen, Naturschutz, Landwirtschaft vertreten sind, der das Klimaschutzkonzept des Landkreises aktiv in die Umsetzung bringt und damit Investitionen fördert, das Handwerk stärkt und dafür sorgt, dass Geld in unsere Region fließt und mithilft, die kommunalen Haushalte zu sanieren.

2. Die Vielfalt unserer Arten sichern

Mehr Artenschutz bekommen wir durch weniger Flächenverbrauch, naturnähere Gärten, bunte Wiesen, eine ökologischere Landwirtschaft und weniger Chemieeinsatz. Mit der Aktion GRÜN hat das Land ein Programm aufgelegt, um gerade Kommunen bei Maßnahmen für mehr Artenvielfalt zu unterstützen. Damit können wir vor Ort handeln: das Artensterben verringern und neue Lebensräume schaffen.

3. Unsere Landschaft wertschätzen

Unsere Kulturlandschaft ist geprägt von vielen unberührten Naturflächen mit einer hohen Artenvielfalt und einer bäuerlichen Landwirtschaft. Eine vielseitige Kulturlandschaft schafft Erholung und ist ein touristischer Anziehungspunkt. Wir wollen das wertvolle Landschaftsbild erhalten und setzen bei allen Planungsverfahren auf transparente und durchdachte Lösungen.

4. Konzepte für Regenwasser und Starkregen

Wir streben eine naturnahe Gewässerentwicklung an und wollen die Gewässerauen freihalten von Bebauung. Eine weitere Flächenversiegelung durch die Ausweisung von Baugebieten, die die Versickerung von Regenwasser beeinträchtigt, wollen wir minimieren. Bürgerinnen und Bürger, die auf ihrem Grundstück eine fachgerechte Regenwasserversickerungsanlage anlegen, sollen gefördert werden. Darüber hinaus brauchen wir für alle Ortsgemeinden Hochwasservorsorgekonzepte, um auf die zunehmenden Starkregenereignisse vorbereitet zu sein.

5. Demokratische Kultur fördern

Populistischen Parolen mit Transparenz und Information begegnen. Parteien brauchen eine eigene Rubrik im „Wochenblatt“ für selbstgestaltete Ver- öffentlichungen. Auch Berichte von Ratssitzungen sollten verständlich gestaltet werden, damit Bürger und Bürgerinnen sich nicht nur in Wahlkampfzeiten eine Meinung bilden können.

6. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern

50,3% Frauen wohnen in der Verbandsgemeinde, sind aber in allen kommunalen Räten weit unterdurchschnittlich vertreten. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts wird es Zeit für eine gleichberechtigte Mitsprache der Frauen in den Kommunen. Wir wollen uns stark machen für paritätische Wahllisten zu Verbands- und Gemeinderäten, auf denen abwechselnd Männer und Frauen kandidieren.

7. Mobilitätsangebote vor Ort erweitern

Neben der Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs setzen wir auf Car-Sharing mit E-Autos in jedem Ort und die flächendeckende Einführung von Mitfahrerbänken am Start- und Zielort. Damit man nicht nur aus seinem Dorf weg, sondern auch wieder nach Hause kommt.

8. Gute Lebensqualität in den Dörfern ausbauen Dorfentwicklung unter der Überschrift Innen vor Außen: die Landschaft nicht weiter zersiedeln, sondern das Potenzial der Dorfkerne nutzen und ausbauen. Dorferneuerung heißt für uns auch Dorfbegrünung: Bäume statt Beton - pflanzen statt pflastern.

9. Gutes Essen in Schulen und Kitas

Kinder und Jugendliche sollen in unseren Grundschulen und Kitas gesunde und hochwertige Mahlzeiten zu einem moderaten Preis bekommen. Zutaten aus biologischer Landwirtschaft schonen Böden, Gewässer, Insekten und Vögel. Mit regionalen Produkten und vor Ort gekocht schafft es Arbeitsplätze im Dorf.

10. Ein ganzes Leben im Dorf ermöglichen

Dörfliche Seniorenzentren fördern, die älteren Menschen ein lebenslanges Wohnen im Heimatort ermöglichen und Wahlmöglichkeiten bieten. Diese Häuser können ein gestaffeltes Hilfsangebot bereitstellen. Vom Mittagstisch mit vor Ort hergestelltem Essen, sozialem Treffpunkt bis zur Tagesbetreuung und einigen Plätzen für betreutes Wohnen.

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Information Kommunalwahl 2019 Oberes Glantal